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Sektorkopplungs-Rechner Baden-Württemberg: PV, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox

Berechnen Sie, wie sich Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox als Sektorkopplungs-Konzept auf Energiekosten, Amortisation und CO₂-Bilanz auswirken — für Ihre konkrete Wohn-Situation in Reutlingen, Pfullingen, Tübingen und Umgebung.

⏱ ca. 3 MinutenKostenlos, ohne AnmeldungStand 2026
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Was planen Sie?

Wärmepumpe
Wallbox
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Annahmen prüfen optional · Defaults Süddeutschland 2026

– Details ↓
So nutzen Sie diesen Rechner — Schritt für Schritt

Wenn Sie zum ersten Mal hier sind: Klicken Sie oben einen der vier Schnellstart-Buttons. Das Tool füllt alle Werte für einen typischen Fall aus. Anschließend können Sie einzelne Slider verschieben und sehen sofort, wie sich Ersparnis und Amortisation ändern.

Schritt 1 — Ihre aktuelle Situation

Geben Sie ein, wie Sie heute Energie verbrauchen: PLZ (bestimmt den lokalen PV-Ertrag), Stromverbrauch, aktuelle Heizung und Auto. Wenn Sie den Heizenergie-Verbrauch nicht kennen, schauen Sie auf Ihre letzte Jahresabrechnung — Gas, Öl oder Fernwärme stehen dort in kWh.

Schritt 2 — Was Sie planen

Stellen Sie die geplanten Komponenten ein. Sie müssen nicht alle aktivieren — wer nur eine PV-Anlage plant, lässt Wärmepumpe und Wallbox auf "Keine". Das Tool rechnet jedes Teilszenario.

Schritt 3 — Annahmen prüfen (optional)

Hier sind die rechnerischen Parameter mit marktnahen Defaults. Sie können beispielsweise die KfW-Förderquote auf 46 % (mit Klimageschwindigkeitsbonus) oder höher setzen, falls Sie die Bonus-Bedingungen erfüllen, oder den spezifischen PV-Ertrag an Ihre Dachausrichtung anpassen.

Schritt 4 — Ergebnisse interpretieren

Die sechs Ergebnis-Karten zeigen:

  • Energiebilanz — wie viel Strom Sie erzeugen, selbst verbrauchen, einspeisen und vom Netz beziehen.
  • Jährliche Energiekosten — Vergleich Status quo vs. Sektorkopplung. Die §14a-Zeile zeigt die Netzentgelt-Ersparnis aus dem gesetzlichen Steuerungs-Tarif.
  • Investition — alle Komponenten aufgeschlüsselt, abzüglich KfW-Heizungsförderung für die Wärmepumpe.
  • Amortisation — wie viele Jahre bis die Investition durch Ersparnis gedeckt ist. Plus 20-Jahres-Bilanz mit Strompreis-Inflation.
  • CO₂-Bilanz — Tonnen CO₂ pro Jahr und über 20 Jahre.
  • Empfohlene Reihenfolge — welche Komponente sich am schnellsten amortisiert. Wer schrittweise investieren möchte, startet ganz oben.

Begriffe in Kurzform

  • kWp (Kilowatt peak) — Nennleistung der PV-Anlage. 10 kWp entsprechen ca. 50–60 m² Modulfläche und liefern in Süddeutschland 9.000–11.000 kWh Strom pro Jahr.
  • kWh (Kilowattstunde) — Energiemenge. Stromverbrauch wird hierin gemessen.
  • JAZ (Jahresarbeitszahl) — Effizienz einer Wärmepumpe. JAZ 3,5 heißt: aus 1 kWh Strom werden 3,5 kWh Wärme.
  • BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) — Zuschuss beim Heizungstausch, für Privatpersonen über die KfW (Programm 458): 30 % Grundförderung plus Boni, höchstens 70 % (bei geringem Einkommen 80 %) von maximal 28.000 € förderfähigen Kosten im Einfamilienhaus.
  • Eigenverbrauchsquote — Anteil der selbst erzeugten PV-Energie, der direkt im Haus verbraucht wird (statt eingespeist). Höher ist besser — eine eigene kWh kostet ~10 ct, gekauft 37 ct.
  • §14a EnWG — Regelung, nach der der Netzbetreiber Wärmepumpe und Wallbox bei drohender Netzüberlastung vorübergehend drosseln darf (mindestens 4,2 kW bleiben). Im Gegenzug sinkt das Netzentgelt: Modul 1 (Pauschale je Marktlokation), Modul 2 (60 % niedrigerer Netzentgelt-Arbeitspreis mit separatem Zähler) oder Modul 1 plus Modul 3 (zeitvariable Netzentgelte).
  • Amortisation — Zeit bis Investition durch jährliche Ersparnis zurückverdient ist.

Was das Tool nicht ersetzt

Die Berechnung ist eine Schätzung mit Bandbreite ±15 %. Der reale Ertrag hängt von Dachausrichtung, Verschattung, Tagesnutzungsprofil, Hausanschluss-Auslastung und Sanierungsstand ab. Eine belastbare Auslegung braucht eine Vor-Ort-Begehung — bei uns kostenlos.

Berechnungs-Grundlage: PV-Ertrag aus DWD-Strahlungsdaten und EnPlus-Regression Süddeutschland 2026. Wärmepumpen-JAZ aus VDE/BWP-Werten für Luft-Wasser-Wärmepumpen. Investitionskosten als marktnahe Werte SKA-Region 2026 (PV-Anlage ~1.300 €/kWp inkl. Speicher-Anteil und Handwerksleistungen (0 % MwSt bis 30 kWp), Speicher ~440 €/kWh AC-gekoppelt, WP 22-35 k€ vor BEG, Wallbox 1.800/3.500 € für 11/22 kW, Zählerschrank-Erweiterung 1.000–3.000 € je nach Konfiguration, im Rechner konservativ mit 3.000 €). KfW-Heizungsförderung (Programm 458) Stand 21.07.2026: Default 30 % Grundförderung auf höchstens 28.000 € förderfähige Kosten, per Regler bis 80 %. Einspeisevergütung 7,70 ct/kWh bis 10 kWp, 6,66 ct/kWh für den Anteil darüber (Inbetriebnahme 01.08.–31.12.2026). §14a EnWG: Vergleich von Modul 1, Modul 2 und Modul 1 + 3 mit den Netzentgelten der Netze BW 2026 — Details im §14a-Blog-Artikel. CO₂-Faktoren: Strom 380 g/kWh (BDEW-Mix 2026), Gas 200 g/kWh, Fernwärme 180 g/kWh (BW-Mittel, regional 50–250 g je nach Erzeugungsmix), Benzin 2,32 kg/L. Eigenverbrauchsquote asymptotisch nach Speicher/Tagesverbrauch. Werte sind Schätzungen — der reale Ertrag kann ±15 % abweichen je nach Standort, Verschattung, Verbrauchsverhalten. Eine kostenlose Vor-Ort-Begehung gibt belastbare Zahlen für Ihre Situation.

Was bedeutet Sektorkopplung?

Sektorkopplung verbindet die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität in einem Energie-System. Eigene Photovoltaik mit Speicher liefert den Strom, eine Wärmepumpe ersetzt die Gasheizung, ein Elektroauto ersetzt das Verbrenner-Auto — alles aus einer Energiequelle, dem Hausdach.

Der wirtschaftliche Hebel kommt aus dem Eigenverbrauch: Eine selbst erzeugte kWh kostet 8-12 Cent (Anschaffungs-Anteil + Speicher-Verluste), eine Netz-kWh aktuell 37 Cent. Wer 80 % seines PV-Stroms selbst verbraucht, spart pro kWh den Differenzbetrag — bei 7.000 kWh Eigenverbrauch im Jahr sind das rund 1.900 € Ersparnis ohne Komfortverlust.

Detail: Photovoltaik-Ratgeber 2026 und Negative Strompreise und dynamische Tarife.

Sektorkopplungs-Beratung in Reutlingen, Pfullingen und Tübingen

Wir bei SKA Elektrotechnik planen Sektorkopplungs-Projekte als Komplett-Lösung — Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpen-Stromanschluss, Wallbox und Energiemanagement aus einer Hand, mit Anmeldung bei FairNetz, Stadtwerken Pfullingen und Tübingen, NetzeBW. Bevor Sie investieren, prüfen Sie mit unseren Tools: welche Wallbox passt zu Ihrem Auto und reicht Ihr Hausanschluss.

Lokale Beratung: Reutlingen · Pfullingen · Tübingen · Stuttgart · Esslingen · Metzingen · Bad Urach. Kostenlose Vor-Ort-Begehung anfragen.

Wie rechnet der Rechner?

Der Sektorkopplungs-Rechner vergleicht zwei Zustände: die aktuelle Energiekosten-Situation (Heizung, Auto, Strom) und eine Sektorkopplungs-Konfiguration aus PV-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Wallbox und optionalem Energy-Management-System (EMS). Aus der PV-Spitzenleistung in kWp und dem spezifischen PV-Ertrag der PLZ-Region — in Baden-Württemberg typisch zwischen 1.000 und 1.060 kWh/kWp und Jahr — ergibt sich der jährliche Solarertrag. Diesem steht der Gesamtstrombedarf gegenüber: Haushaltsgrundlast plus Wärmepumpenstrom (Heizwärmebedarf geteilt durch die Jahresarbeitszahl, Default 4,0) plus Wallbox-Ladestrom (gefahrene Kilometer mal 0,20 kWh/km).

Der Eigenverbrauchsanteil hängt von Speicher, Tagesverbrauchs-Verhältnis und Sektorkopplungs-Vollausbau ab. Reine PV ohne Speicher: rund 30 %. Mit Speicher steigt der Wert über eine asymptotische Funktion auf 65 bis 75 %. Voller Sektor-Boost (Speicher plus Wärmepumpe plus Wallbox plus EMS) erreicht bis zu 88 %. Reststrom wird mit der Einspeisevergütung von 0,077 €/kWh (Anteil über 10 kWp: 0,0666 €/kWh), Netzbezug mit dem Strompreis (Default 0,37 €/kWh) verrechnet. Nicht abgebildet ist, dass für Neuanlagen bei negativen Börsenstrompreisen keine Vergütung gezahlt wird und die Einspeisung ohne Steuerungstechnik auf 60 % begrenzt sein kann; bei großen Anlagen ist der Einspeiseerlös daher eher zu hoch angesetzt.

Für § 14a EnWG vergleicht der Rechner die Module nach der Festlegung der Bundesnetzagentur (BK8-22/010-A) mit den Netzentgelten der Netze BW 2026 (brutto): Modul 1 — pauschale Gutschrift von 147,56 € pro Jahr je Marktlokation, unabhängig davon, ob eine Wärmepumpe, eine Wallbox oder beides angeschlossen ist. Modul 2 — der Netzentgelt-Arbeitspreis für den separat gemessenen Verbrauch von Wärmepumpe und Wallbox sinkt um 60 % (von 9,01 auf 3,61 ct/kWh); dafür ist ein eigener Zählpunkt nötig, für dessen Messung der Rechner 30 € pro Jahr abzieht (Annahme). Modul 3 — zeitvariable Netzentgelte (Hochtarif 13,16 ct 17–22 Uhr, Niedrigtarif 3,61 ct 10–14 Uhr, sonst 9,01 ct), nur zusammen mit Modul 1 und mit intelligentem Messsystem; der Rechner bietet es nur mit Energiemanagement an und nimmt an, dass der Netzbezug von Wärmepumpe und Wallbox zu 35 % im Niedrig- und zu 5 % im Hochtarif liegt, der übrige Haushaltsbezug zu 10 % bzw. 30 % (Annahmen). Das günstigste Modul fließt in die Jahresersparnis ein. Andere Netzbetreiber wie FairNetz oder Stadtwerke veröffentlichen eigene Werte.

Investitionskosten setzen sich zusammen aus PV-Anlage (1.300 €/kWp inkl. Handwerksleistungen), Speicher (440 €/kWh AC-gekoppelt), Wärmepumpe (22.000–35.000 € je nach Größe), Wallbox (1.800 € für 11 kW, 3.500 € für 22 kW), EMS (500 €) und Zählerschrank-Aufrüstung (je nach Konfiguration 1.000–3.000 €, Default 3.000 €). Die KfW-Heizungsförderung für die Wärmepumpe (Default 30 % auf höchstens 28.000 € förderfähige Kosten) wird vom Brutto abgezogen. Amortisation = Investition (netto) geteilt durch Jahresersparnis.

Normative Grundlagen: § 14a EnWG (Reform 2024), VDE-AR-N 4100, DIN VDE 0100-722 für Ladeinfrastruktur, DIN 18015-1 für Hausinstallationen.

Beispielrechnungen

Berechnet mit den Default-Annahmen des Rechners für Baden-Württemberg (Stand 25.09.2026): spezifischer PV-Ertrag 1.020 kWh/kWp/a, Strompreis 0,37 €/kWh, Einspeisevergütung 0,077 €/kWh, Wärmepumpen-JAZ 4,0, KfW-Heizungsförderung 30 % auf höchstens 28.000 € Wärmepumpen-Kosten, §14a-Netzentgelte der Netze BW 2026, Zählerschrank-Erweiterung 3.000 € (obere Spanne). Status quo in allen Szenarien: 4.500 kWh Haushaltsstrom, Gasheizung mit 20.000 kWh/a, Benziner mit 15.000 km/a.

Szenario Jahresertrag PV Eigenverbrauchsanteil Autarkiegrad Jahresersparnis Investition (netto) Amortisation (einfach)
EFH — 7 kWp PV + 5 kWh Speicher + Wallbox 11 kW (Auto wird elektrisch) 7.140 kWh 49 % 47 % 2.561 € 16.100 € 6 a
EFH Vollausbau — 10 kWp PV + 10 kWh Speicher + WP mittel + Wallbox 11 kW + EMS 10.200 kWh 59 % 50 % 4.012 € 42.300 € 11 a
EFH — 10 kWp PV + 10 kWh Speicher + WP mittel + EMS, ohne Wallbox 10.200 kWh 55 % 62 % 2.956 € 40.500 € 14 a
EFH — 8 kWp PV + 8 kWh Speicher + WP groß + Wallbox 11 kW + EMS 8.160 kWh 61 % 42 % 3.616 € 45.820 € 13 a
Status quo Gas+Benzin → nur PV 7 kWp ohne Speicher 7.140 kWh 24 % 38 % 1.052 € 9.100 € 9 a

Die Werte sind Modell-Ergebnisse des Rechners mit BW-Defaults; die Jahresersparnis enthält die günstigste §14a-Variante und bei Wallbox-Szenarien die entfallenden Benzinkosten, aber nicht die Kosten des Elektroautos. Reale Anlagen weichen ab je nach Ausrichtung, Verschattung, tatsächlichem Verbrauchsprofil, Netzbetreiber-Tarif und gewählten Komponenten.

Detail-Analyse Speichergröße

Der Sektorkopplungs-Rechner gibt die Speichergröße als einen Hebel unter vielen aus. Für die isolierte Frage „Wie groß sollte mein Stromspeicher wirklich sein?" haben wir einen separaten Speicher-Auslegungs-Rechner gebaut, der den wirtschaftlichen Sweet Spot nach Fraunhofer-iLESS-Kriterien bestimmt — Amortisation des Speicher-Anteils innerhalb der Lebensdauer und Mindest-Vollzyklen pro Jahr. Hintergrund-Artikel: Speicher zu groß? Fraunhofer-Studie.

Vertiefungsartikel

Warum SKA Elektrotechnik für Ihr Sektorkopplungs-Projekt?

  • Komplett aus einer Hand: Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpen-Stromanschluss, Wallbox und Energiemanagement — alles von einem Ansprechpartner
  • Netzbetreiber-Anmeldung übernehmen wir: FairNetz (Reutlingen), Stadtwerke Pfullingen, Stadtwerke Tübingen, NetzeBW (Stuttgart), Stadtwerke Metzingen
  • KfW-Heizungsförderung integriert geplant: Wir wählen Komponenten so, dass sie förderfähig sind — für Selbstnutzer bis 70 % Zuschuss bei der Wärmepumpe (bei geringem Einkommen bis 80 %), auf höchstens 28.000 € förderfähige Kosten
  • Hausanschluss-Check vorab: Wir prüfen Reserven, bevor Sie investieren — vermeidet teure Anschluss-Erweiterung in 80 % der Fälle
  • Normgerecht: DIN VDE 0100 mit Messprotokoll, FI Typ B bei Inverter-Komponenten, dokumentierter Stromlaufplan für Bestandsunterlagen

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Sagen Sie uns Ihre Adresse, geplante Komponenten und Budget-Rahmen — wir kommen vor Ort vorbei, prüfen Sicherungskasten und Dachsituation und liefern eine konkrete Empfehlung mit Förderkonzept.

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