Ihre Experten für Solar- und Photovoltaiksysteme in Reutlingen, Stuttgart, Tübingen und Umgebung.
Unsere Dienstleistungen
Eine Photovoltaikanlage ist 2026 keine Glaubensfrage mehr. Mit Strompreisen zwischen 30 und 40 Cent pro kWh, der seit 2023 wegfallenden Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp und der zunehmenden Sektorkopplung mit Wärmepumpe und Wallbox rechnet sich eine eigene Solaranlage in Reutlingen, Pfullingen, Tübingen und Umgebung deutlich schneller als noch vor fünf Jahren. Die zentrale Übersicht: Photovoltaik-Ratgeber 2026 – Anlage, Speicher, Eigenverbrauch und Sektorkopplung.

Beratung und Auswahl
Beratung und Auslegung. Vor jedem Angebot eine Vor-Ort-Begehung: Dachstatik, Verschattungsanalyse, Hausverbrauch, geplante Verbraucher (Wärmepumpe, Wallbox).
- Spezifischer Ertrag in Süddeutschland: 950–1.050 kWh pro kWp und Jahr
- Faustregel Dimensionierung: 1 kWh Speicher pro 1 kWp PV als Startwert
- Reutlinger Hanglage: Albtrauf-Verschattung kostet 5–15 % Jahresertrag
Detail im Beitrag Photovoltaik – Erträge und Eigenverbrauch.

Anmeldung
Anmeldung und Behörden. Wir übernehmen die komplette Formalität:
- Netzbetreiber: FairNetz (Reutlingen), Stadtwerke Pfullingen, Stadtwerke Tübingen, NetzeBW – Anmeldung und Bestätigung
- Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur
- Smart Meter Gateway bei Anlagen ab 7 kWp – Pflicht, Koordination mit Messstellenbetreiber
- Bidirektionaler Zähler für Einspeisung – Tausch im Zuge der Anmeldung
- Denkmalschutz: bei Häusern in Reutlinger Innenstadt oder Tübinger Altstadt – Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde

Montage und Installation
Montage und Installation. Materialien und Praxis:
- Module: monokristalline Halbzellen-Module 400–450 Wp pro Stück
- Wechselrichter: String- oder Hybrid-Wechselrichter (SMA, Fronius, Kostal, GoodWe, E3DC) – Modulwechselrichter bei verschatteten Dächern
- Unterkonstruktion: Aluminium-Schienen mit Edelstahl-Verbindern – passend zum Dachtyp (Ziegel, Schiefer, Trapezblech, Flachdach)
- Solarkabel: 4 oder 6 mm² Querschnitt, UV-beständig, doppelt isoliert, gecrimpte MC4-Steckverbinder
Bauteil-für-Bauteil im Beitrag Aufbau einer Photovoltaikanlage.

Wartung
Wartung und Monitoring. Eine Photovoltaikanlage läuft 25 Jahre und länger – mit gelegentlicher Pflege.
- Sichtprüfung und Reinigung alle 2–3 Jahre (häufiger bei Pollenflug oder Industrienähe)
- Wechselrichter-Funktionsprüfung jährlich (Lebensdauer 10–15 Jahre, Tausch eingeplanter Wartungsfall)
- Monitoring-Auswertung: Ertragsabweichungen früh erkennen, Verschattungs- oder Modul-Defekte detektieren
- Speicher-Check: SOH (State of Health) und Round-Trip-Wirkungsgrad alle 24 Monate
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Solar- und Photovoltaikanlagen
Beratung gewünscht?1. Vor-Ort-Begehung mit Dachstatik-Prüfung und Verschattungsanalyse. 2. Auslegung passend zum Hausverbrauch – wenn Wärmepumpe oder Wallbox geplant sind, größer dimensionieren. 3. Angebot mit konkreter Wirtschaftlichkeitsrechnung. 4. Anmeldung beim Netzbetreiber (FairNetz, Stadtwerke Pfullingen oder Tübingen, NetzeBW). 5. Materialbestellung und Montagetermin. 6. Inbetriebnahme mit Smart Meter Gateway-Koordination ab 7 kWp.
Komplette Übersicht: Photovoltaik-Ratgeber 2026.
Eine selbst erzeugte kWh kostet nach Anschaffung etwa 8–12 Cent – eine vom Stadtwerk gekaufte kWh aktuell 30–40 Cent. Die Differenz ist die echte Einsparung.
- Ohne Speicher: 25–35 % Eigenverbrauchsanteil → 800–1.500 €/Jahr Ersparnis bei 10 kWp
- Mit Speicher passender Größe: 60–75 % → 1.500–2.500 €/Jahr
- Mit Speicher + Wärmepumpe + Wallbox: 80–90 % → 2.500–3.500 €/Jahr
Spezifischer Ertrag in Süddeutschland: 950–1.050 kWh pro kWp/Jahr. Eine 10-kWp-Anlage liefert also rund 9.500–10.500 kWh.
Photovoltaikanlagen sind wartungsarm, aber nicht wartungsfrei:
- Sichtprüfung und Reinigung alle 2–3 Jahre
- Wechselrichter-Funktionsprüfung jährlich, Tausch typisch nach 10–15 Jahren
- Speicher-Health-Check alle 24 Monate
- Monitoring-Auswertung kontinuierlich – Ertragsabweichungen weisen auf Defekte hin
Wartungskosten typisch 100–250 € pro Jahr.
Eine 5–10-kWp-Wohnhaus-Anlage installieren wir in 1–3 Tagen. Größere Anlagen oder Sonderfälle (Denkmalschutz, schwierige Statik, In-Dach-Module) brauchen länger. Hinzu kommen 2–6 Wochen für die Anmeldung beim Netzbetreiber sowie für den Smart-Meter-Gateway-Einbau durch den Messstellenbetreiber. Die Inbetriebnahme erfolgt erst nach beiden Schritten – ohne SMGW darf nicht eingespeist werden.
Überschuss geht ins öffentliche Netz und wird nach EEG vergütet (aktuell 7–8 Cent pro kWh für Anlagen bis 10 kWp). Wichtige Änderung 2026: Bei negativen Strompreisen entfällt die Einspeisevergütung – Sie bekommen für eingespeisten Strom dann genau null Cent. Das passiert 2026 voraussichtlich an 700–900 Stunden im Jahr (Wochenenden mit Wind und Sonne).
Die wirtschaftliche Konsequenz: Eigenverbrauch maximieren wird wichtiger denn je. Ein Energiemanagementsystem mit Wärmepumpen- und Wallbox-Steuerung oder die Kombination mit dynamischem Stromtarif kann hier 30–50 % der Stromkosten ausmachen.
Hintergrund: Negative Strompreise und dynamische Tarife 2026.
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