Die Elektroseite einer Wärmepumpe – wir kümmern uns
Eine Wärmepumpe ist die effizienteste Heiztechnik, die heute am Markt ist – Jahresarbeitszahlen zwischen 3,5 und 5,0 sind in einem gut gedämmten Reutlinger oder Tübinger Eigenheim Standard. Die Heizungsseite (Wärmetauscher, Hydraulik, Pufferspeicher) baut Ihr Heizungsbauer. Wir bei SKA Elektrotechnik kümmern uns um die Elektroseite: dedizierter Drehstromkreis, FI-Schalter passend zur Wechselrichter-Architektur, Lastmanagement-Integration und Sektorkopplung mit Photovoltaik und Wallbox. Damit am Ende alles passt – sowohl technisch als auch tariflich.
Was wir an einer Wärmepumpe machen
Vier Themen prägen jeden Wärmepumpen-Anschluss: Stromkreis nach VDE, Sektorkopplung mit PV, der richtige Tarif beim Netzbetreiber und Lastmanagement im Hausanschluss. Wir koordinieren die Elektroseite eng mit Ihrem Heizungsbauer.

Stromkreis-Anschluss nach VDE
Dedizierter Drehstromkreis mit passendem FI. Wärmepumpen-Außengeräte ziehen je nach Heizleistung 3–8 kW Dauerleistung. Wir legen 4 mm² oder 6 mm² Querschnitt, wählen FI Typ A oder Typ B abhängig vom Wechselrichter (Inverter-Wärmepumpen mit Frequenzumrichter brauchen oft Typ B). Eigener LS-Schalter, separater Sicherungskreis, dokumentiert mit Stromlaufplan. Inbetriebnahme mit Messprotokoll für Schleifenwiderstand und Isolationswiderstand.

Sektorkopplung mit Photovoltaik
Strom vom eigenen Dach in die Wärmepumpe. Eigenverbrauchsoptimierung über ein Energiemanagement-System (SMA Sunny Home Manager, E3DC, KOSTAL, Solar-Log) – die Wärmepumpe heizt bevorzugt, wenn die PV liefert, lädt den Pufferspeicher als thermische Batterie. Realistische Zahlen: 60–75 % Eigenverbrauch im Jahresschnitt, 80–90 % wenn zusätzlich Wallbox und Stromspeicher eingebunden sind. Eine selbst erzeugte kWh kostet 8–12 Cent statt 30–40 Cent vom Stadtwerk.
Hintergrund: Photovoltaik-Ratgeber 2026.

Wärmepumpentarif und §14a-Steuerbarkeit
Separater Zähler oder Mischzähler – wir koordinieren mit dem Netzbetreiber. FairNetz, Stadtwerke Pfullingen, swt und NetzeBW bieten Wärmepumpentarife an, die je nach Modell 3–8 Cent pro kWh günstiger sind als der Haushaltsstrom. Voraussetzung: §14a-EnWG-konforme Steuerbarkeit, also vom Netzbetreiber abschaltbar bei Netzengpässen (typisch 2 × 2 Stunden pro Tag). Wir installieren Steuerbox und Rundsteuerempfänger, wo nötig.

Lastmanagement im Hausanschluss
Wärmepumpe + Wallbox + E-Herd – ohne Hausanschluss-Erweiterung. In Bestandshäusern reicht der 35-A-Hausanschluss für Wärmepumpe plus 11-kW-Wallbox plus normale Haushaltsverbraucher oft nicht. Statt einer teuren Erweiterung (3.000–9.000 € beim Netzbetreiber) installieren wir dynamisches Lastmanagement, das Wallbox-Ladung drosselt, wenn Wärmepumpe und Backofen gleichzeitig laufen. Detail: Wallbox-Lastmanagement.
Warum SKA Elektrotechnik für Ihren Wärmepumpen-Anschluss?
- Zusammenarbeit mit Ihrem Heizungsbauer: klare Schnittstellen, Termin-Koordination, gemeinsame Inbetriebnahme – kein Schwarzer-Peter-Spiel
- Netzbetreiber-Erfahrung: FairNetz (Reutlingen), Stadtwerke Pfullingen, swt (Tübingen), NetzeBW (Stuttgart) – wir kennen die jeweiligen Anmeldeprozesse
- Sektorkopplung gedacht: wir denken die PV- und Wallbox-Integration von Tag eins mit, auch wenn Sie die noch nicht haben
- Normgerecht: Installation nach DIN VDE 0100 mit Messprotokoll und Inbetriebnahmedokumentation für die Bestandsunterlagen
Wie läuft der Wärmepumpen-Anschluss bei uns ab?
- Vor-Ort-Begehung: Sicherungskasten-Aufnahme, freie LS-Plätze prüfen, Hauseinführungs-Querschnitt bewerten, Leitungsweg zum Außengerät planen, FI-Architektur abklären (Typ A oder Typ B abhängig vom Wechselrichter der Wärmepumpe).
- Abstimmung mit dem Heizungsbauer: welche Wärmepumpe (Hersteller, Modell, Heizleistung), welche Leistungsaufnahme im Auslegepunkt, ob Notheizstab nötig, welche Kommunikationsschnittstelle für Sektorkopplung.
- Anmeldung beim Netzbetreiber: Wärmepumpentarif, §14a-Steuerbarkeit, gegebenenfalls Anpassung des Hausanschlusses.
- Installation: Drehstromkreis legen, FI und LS einbauen, Steuerbox, gegebenenfalls Rundsteuerempfänger, Verkabelung zum Außengerät und zur Inneneinheit.
- Inbetriebnahme gemeinsam mit dem Heizungsbauer: Messprotokoll Schleifenwiderstand, Isolationswiderstand, FI-Auslösestrom, Inbetriebnahmedokumentation.
- Ergänzungen später: wenn PV oder Wallbox nachgerüstet werden, integrieren wir das Energiemanagement und die Sektorkopplung.
Wärmepumpen-Anschluss anfragen – kostenlose Vor-Ort-Begehung
Schreiben Sie uns über das Kontaktformular. Wenn Sie schon einen Heizungsbauer haben, geben Sie gerne Modell und Hersteller der geplanten Wärmepumpe an – das beschleunigt die Auslegung.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zur Wärmepumpe
Was viele unsere Kunden vor dem Wärmepumpen-Projekt wissen wollen.
Wer macht was – Heizungsbauer oder Elektriker?
Heizungsbauer: Wärmepumpen-Außengerät, Inneneinheit, Pufferspeicher, Hydraulik, Heizkurve, Inbetriebnahme der Heizungsregelung. Elektriker (wir): Stromkreis vom Sicherungskasten zum Außengerät, FI- und LS-Schalter, Steuerbox, Rundsteuerempfänger, Anmeldung Wärmepumpentarif, Energiemanagement-Integration für Sektorkopplung mit PV.
Brauche ich einen FI Typ B?
Hängt vom Modell ab. Inverter-Wärmepumpen mit Frequenzumrichter erzeugen Gleichstromfehler, die ein FI Typ A nicht abdeckt – Typ B ist Pflicht. Manche Hersteller bauen den Typ-B-Schutz ins Gerät ein, dann reicht Typ A im Sicherungskasten. Wir prüfen das im Datenblatt vor jeder Installation. Mehrkosten Typ B: 300–500 € gegenüber Typ A.
Reicht mein Hausanschluss für Wärmepumpe plus Wallbox?
Bei 35-A-Hausanschluss meist nicht für Volllast – aber dynamisches Lastmanagement löst das ohne Hausanschluss-Erweiterung. Die Wallbox-Ladung wird automatisch gedrosselt, wenn Wärmepumpe und Backofen gleichzeitig laufen. Bei 50-A- oder 63-A-Anschlüssen kein Problem. Detail: Wallbox-Lastmanagement.
Lohnt sich ein Wärmepumpentarif?
Wärmepumpentarif ist 3–8 Cent pro kWh günstiger als Haushaltsstrom – bei 4.000 kWh Wärmepumpenstrom pro Jahr sind das 120–320 € Ersparnis. Voraussetzung: §14a-Steuerbarkeit (Netzbetreiber kann bei Engpass abschalten, typisch 2 × 2 Stunden pro Tag). Mit Pufferspeicher kompensiert sich die Abschaltung problemlos.
Kann ich PV nachrüsten und mit der Wärmepumpe koppeln?
Ja, das ist sogar der ökonomisch sinnvollste Ausbau. Voraussetzung: Energiemanagement-System mit kompatibler Wärmepumpe (SG-Ready ist die häufigste Schnittstelle). Realistisch erreichen Sie 60–75 % Eigenverbrauch, mit Stromspeicher und Wallbox 80–90 %. Hintergrund: Photovoltaik-Ratgeber 2026 und Wärmepumpe-Grundlagenbeitrag.

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